Prof. Dr. Stephan Pabst
Stephan Pabst beschäftigt sich mit den Wissenskulturen des 18. Jahrhunderts, anonymer Autorschaft, Lagerliteratur, Literatur der DDR und Gegenwartsliteratur. Er hat über Romane und Gedichte gearbeitet, oft aber auch über Reportagen, Interviews, Essays, Literaturkritik oder Lagerberichte. Er kooperiert mit dem Literaturhaus, dem Puschkino, der Gedenkstätte Buchenwald u.a.
Prof. Dr. Simone Schultz-Balluff
Simone Schultz-Balluff verbindet älteste Texte des Deutschen mit digitalen Analysemethoden – bei ihr trifft Philologie auf Digital Humanities. In Forschung und Lehre bewegt sie sich grundsätzlich im Dreieck von Sprache, Literatur und Buchkultur, die Arbeit an und mit den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen schriftragenden Artefakten bildet stets den Ausgangspunkt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit historischer Wissens- und Gebrauchsliteratur. Studierende erhalten durch forschendes Lernen Einblicke in die wissenschaftliche Praxis. Simone Schultz-Balluff kooperiert im Bereich der digitalen Editorik und Textaufbereitung mit den großen digitalen Zentren, für spezifische Fragestellungen zur Textauswertung mit der Informatik der MLU.
Dr. Christiane Holm
Christiane Holm bewegt sich gern in den Arbeitsfeldern zwischen literaturwissenschaftlicher Forschung und musealer Praxis. Sie hat Ausstellungen zu Gebrauchstexten wie Tagebuch oder Glückwunschkarten kuratiert, auch zu Grenzbereichen des Schreibens wie Tischbeins Kritzeleien, Klopstocks Eisläufen oder Goethes Mustersammlungen. Daneben forscht sie zu Gender und Genre um 1800. Sie kooperiert mit der Klassik Stiftung Weimar, der Kulturstiftung Dessau Wörlitz sowie mit kleineren literarischen Gedenkstätten im mitteldeutschen Raum.
Dr. Andrea Seidel
Andrea Seidel arbeitet auf den Gebieten der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Literatur und Sprache. Zu ihren Themen in Forschung und Lehre gehören regionale und historische Aspekte von Dialekt, Stadtsprache, Fachgeschichte sowie Literatur von den Anfängen bis 1600. Zahlreiche Studienprojekte dienen der Verknüpfung von Fachwissen und praktischer Anwendung. In Kooperation entstehen Ausstellungen u.a. über mittelalterliche Handschriften, Schimpfwörter und Dialekt im öffentlichen Raum.
Dr. Jana Mende
Jana Mende verbindet Archivrecherchen mit traditioneller Textarbeit und
digitalen Datenanalysen. Datensets und Korpora gehören ebenso zu ihrem Forschungs- und Lehralltag wie Literatur im Buchformat. Sie forscht außerdem zu Mehrsprachigkeit und Literatur im 19. Jahrhundert bis ins 21 Jahrhundert. Kooperationspartner für die
digitalen Projekte sind u.a. die Deutsche Nationalbibliothek, NFDI4Memory, die Österreichische Akademie der Wissenschaften sowie Forschende und Lehrende in der Informatik.
