Wer kann »Germanistik:Textkulturen« studieren?
Das Masterprogramm richtet sich sowohl an diejenigen, die ein literatur- und kulturwissenschaftliches Bachelorstudium als auch an diejenigen, die einen anderen textbasierten Studiengang abgeschlossen haben (Religion, Recht, Politik, Soziologie, Philosophie, Geschichte etc.).
Worum geht es?
Dem Master-Teilstudiengang »Textkulturen« liegt ein kulturwissenschaftliches Textverständnis zugrunde, das über Literatur weit hinausgeht. Sein Interesse gilt dem gesamten Spektrum pragmatischer Textsorten von den Anfängen der deutschsprachigen Schriftlichkeit um 800 bis heute (z.B. Briefe, Tagebücher, Reportagen, Essays, Gebete, Predigten, historiographische Texte, politische Reden, Rezensionen, Texte der Wissens- und Gebrauchsliteratur) und schließt auch jene Textformate ein, die sich unter den Bedingungen der Digitalisierung erst ausbilden.
In den Lehrveranstaltungen werden Sie Fragen der Texttheorie ebenso wie Formen der textuellen Praxis diskutieren. Sie werden selber anwendungsbezogene Texte produzieren und lernen, größere Textmengen digital zu analysieren. Im Textlab arbeiten Sie eng mit Literaturwissenschaftler*innen und Informatiker*innen zusammen. In den Projektseminaren erarbeiten Sie Gebrauchstexte im Kontext von Ausstellungen, Radiosendungen, Podien u.a. Dabei lernen Sie auch, den Umgang mit Texten unter den Bedingungen von LLMs/KI/Mensch-Maschine-Interaktion zu reflektieren.
Hier geht’s zum Modulhandbuch
Das Masterstudium kombiniert zwei Teilstudiengänge, die zunächst gleichwertig mit jeweils 45 Leistungspunkten studiert werden. Die Masterarbeit schreiben Sie in einem der beiden Teilstudiengänge, der dadurch zum »Hauptfach« mit 75 LP wird. Insgesamt umfasst das Studium 120 LP.
»Germanistik:Textkulturen« ist mit allen weiteren Master-Teilstudiengängen der Uni Halle frei kombinierbar.
